Links 2014 KW 14

Neulich im Internet…

Extreme Lightweight Architectures mit Java EE 6

Ich hätte doch wieder früher mit dem Bloggen anfangen sollen…
Am 10. September 2009 war ich auf der Jug-Saxony (Java User Group Sachsen | Google Group | Software Saxony). Es hatten sich eine ganze Menge Leute. Ich war überrascht, aber wenn schon mal Adam Bien in der Stadt ist.. Er hatte einen Vortag über „Extreme Lightweight Architectures (XLAs :-)) mit Java EE 6 und insbesondere EJB 3.1“ gehalten. War sehr interessant muss ich sagen! Jedoch hatte er ein arg flotten Informationsschub.

Hier noch mal einmal die Vor-Informationen…

Informationen zum Thema:
EJB 3.1 ermöglicht eine direkte Umsetzung der Architekturprinzipien auf den Source-code. Man kann hier allerdings auch zu ungewöhnlichen Mitteln wie z.B. gänzlicher Verzicht auf Schnittstellen oder das Deployment innerhalb eines WARs greifen. In dieser Session werden leichtgewichtige und minimalistische Architekturen am Beispiel der EJB 3.1, JSR-330 (Java Contexts und Dependency Injection) und REST diskutiert. Dabei werden pragmatische Ansätze wie z.B. das Entity Control Boundary Pattern diskutiert und mit Code aus der Praxis veranschaulicht. Fragen wie: Was bringt Convention Over Configuration? Werden Schnittstellen noch benötigt? Sind DAOs überflüssig? Brauchen wir DTOs? Wie teste ich EJBs außerhalb des Containers? Lohnt sich noch der Einsatz von reinen “POJOs”?, sowie alle Fragen der Teilnehmer werden während der Session beantwortet. Die Veranstaltung ist open-ended – d.h. wir hören erst auf, wenn alle Fragen beantwortet und im best-case auscodiert wurden..

In dem Vortrag ging es darum, dass viele Vorurteile gegenüber EJBs (3.0) haben bzw. die noch aus den 2.x Zeiten stammen. Hier nur Auszüge wie Schwergewichtigkeit und schwere Integration/Migration. Dies ist aber nicht nicht so, wie er uns anhand von Theorie und Code snippets aufzeigte.
Der Grund für die Vorurteile gegenüber EJB 3.0 und 3.1 sind, aus seiner Sicht, die Konstrukte des Overengineerings der Architekten zu suchen. Das bedeutet das Ziel klar im Auge zu haben und nur soviel Flexibilität wie möglich hineinzubringen. Denn über 90% dieser Flexibilität und damit auch Komplexität, werden bzw. wurden nie genutzt.
Ziel seiner Theorie und Code Pattern war verständlichen und leichtgewichtigen Code zu schreiben, der sich ohne großen Aufwand erweitern lässt und somit die alltägliche Arbeiten nicht beeinträchtigt.
Das Motto und immer wieder zu hören…

Keep it simple

Folien: Extreme Lightweight Architectures (Adam Bien)
Projekt: JavaEE Patterns

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